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Erster verbandsübergreifender Schiedsrichterlehrgang der Verbände Rheinland, Rheinhessen-Pfalz und Saarland erfolgreich beendet, doch ein kleiner Wermutstropfen bleibt…

 

Am 16. und 17. Januar 2016 fand zum ersten Mal eine gemeinsame Schiedsrichterprüfung der drei benachbarten Landesverbände BVR, BVRP und SBV statt. Da es in der Vergangenheit aufgrund zu geringer Meldezahlen immer wieder zu Ausfällen der Schiedsrichterausbildung in allen drei Landesverbänden kam, entschloss man sich 2015 zu einem verbandsübergreifenden Pilotprojekt. „Nach immer geringer werdenden Anmeldungen in den letzten Jahren war die Idee geboren, die Ausbildung zusammen zu legen, um so eine größere Teilnehmerzahl zu erreichen.“, so Oliver Schönborn dazu.

Nachdem am 6. Dezember 2015 in Kaiserlautern der BVRP-Schiedsrichterwart Thomas Gehm 15 Interessierte Lehrgangsteilnehmerinnen und -teilnehmer in der Theorie optimal vorbereitete, wurde es im Rahmen der Südwestdeutschen Meisterschaften der Altersklassen O13 bis O19 im rheinländischen Bad Marienberg dann ernst und sie mussten zum ersten Mal ihre Kenntnisse auf die Spielpartien anwenden. Leider fanden aus dem Saarland, wohl zum einen aufgrund der Entfernung, aber auch aufgrund der Witterungsbedingungen, nur zwei der ursprünglich acht gemeldeten Teilnehmer den Weg in den Westerwald. Auch von Seiten des BVRP gab es zwei Absagen. Somit traten am Ende dann nur neun zur Prüfung an.

Von 9.00 bis 19.00 Uhr wurden die Schiedsrichterkandidatinnen und –kandidaten am Samstag von Referee Oliver Schönborn (BVR-Schiedsrichterwart), Manfred Giehl (BEC cert. umpire aus dem Rheinland) und Björn Langenfeld (SBV-Schiedsrichterwart) beobachtet und bekamen auch in Feedbackgesprächen jede Menge Tipps zur Verbesserung, aber auch Lob bei guter Umsetzung. Nach einem gemütlichen Beisammensein am Abend ging es am Sonntagmorgen um 8.00 Uhr in der Jugendherberge dann um die theoretische Prüfung. In 30 Minuten mussten 31 Fragen, meist per multiple choice, beantwortet werden. Sieben der neun Anwärterinnen und -anwärter erreichten hierbei mindestens 40 von 48 Punkten und haben somit bestanden. Auch in der praktischen Arbeit in den Doppelspielen am Morgen und den Finalspielen am Nachmittag bestätigte sich diese gute Leistung aus dem schriftlichen Test und alle sieben fuhren somit als „geprüfte Schiedsrichter“ nach Hause. Jugend-Schiedsrichter wurden Debora Klemmer und Michelle Bein (beide BVRP) und Schiedsrichter wurden Sabrina Weiß und Daniel Grube (beide BVRP), Cristoph Berane und Jens Kahn (beide BVR) und Dennis Weiler (SBV). Gratulation an alle!

„Die geringere Anzahl an Prüfungsteilnehmerinnen und –teilnehmern war natürlich schade“ so Thomas Gehm, „dennoch denke ich, dass wir einen weiteren Lehrgang anbieten sollten um durch die Kontinuität die Teilnehmerzahlen und die erfolgreiche Teilnahme zu erreichen.“ Alle drei Schiedsrichterwarte gaben an, erneut einen gemeinsamen Schiedsrichterlehrgang anzubieten zu wollen und die Orte der Prüfung und Ausbildung hierbei in den Landesverbänden nach Möglichkeit rotieren zu lassen.

 

Björn Langenfeld

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