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Bei den an der Hermann-Neuberger-Sportschule ausgetragenen Saarlandmeisterschaften der Aktiven wurden alle Titel von Spielerinnen und Spielern des 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim gewonnen. Da die Dominanz der Bischmisheimer doch recht erdrückend war, schreibe ich den jeweiligen Verein nur bei den „Nicht-Bischmisheimern“ dazu. In diesem Zusammenhang sei noch zu erwähnen, dass sich leider einige große Vereine durch totale oder fast totale Abwesenheit „präsentierten“ – sehr bedauerlich wie ich finde.

Im Herreneinzel spielten sich Felix Kruchten und Jonas Scheller problemlos ins Finale. Hier konnte sich dann der amtierende U19-Saarlandmeister Jonas Scheller nach vielen tollen Ballwechseln auch den Titel bei den Erwachsenen sichern. Mit 21:16 / 13:21 und 21:14 verwies er Felix auf den zweiten Platz. Da die 3. Plätze generell nicht ausgespielt wurden teilten sich Christian Wühr (BSC Fischbach) und Matthias Petry den Platz auf dem untersten Treppchen.

Im Dameneinzel standen sich im Endspiel ebenfalls zwei Bischmisheimerinnen gegenüber. Auch Alisa Rebmann und Ann-Kathrin Hippchen hatten dabei keinerlei Schwierigkeiten dieses zu erreichen. Dann allerdings gab es eine kleine Überraschung, denn die an Position 1 gesetzte Ann-Kathrin musste nach gewonnenem ersten Satz die beiden nächste Durchgänge mit 13:21 und 15:21 an Alisa abgeben und dieser damit den Titel überlassen. Platz 3 teilten sich Jil Heinz-Schwitzgebel und Janine Göbbel.

Im Herrendoppel standen sich Jonas Scheller/Matthias Petry und Christian Wühr/Marius Wittmer (BSC Fischbach) gegenüber. Beide Paarungen hatten ihren Weg ins Finale ohne Satzverlust bewältigt und Scheller/Petry blieben mit 21:17 und 21:13 am Ende doch recht sicher erfolgreich. Dennoch brachten Christian und Marius die beiden ein ums andere mal in Schwierigkeiten, ohne sie jedoch schlussendlich ernsthaft gefährden zu können. Der geteilte 3. Platz ging an Michael Fickinger/Piratheep Veluppillai (PSV Saarbrücken) sowie Matthias Assmann/Michael Kausch (1.BC Saarbrücken/Bischmisheim/SSV Heiligenwald).

Die Siegerinnen im Damendoppel standen quasi schon vor Turnierbeginn fest, ging hier doch mit Natalia Perminova eine Spielerin der 1. Bundesliga mit ihrer Partnerin Aileen Krein an den Start. Die beiden spielten sich ganz locker ins Endspiel und konnten hier dann Ann-Kathrin Hippchen/Jana Karmann (Bischmisheim/TV Überherrn) in zwei Sätzen bezwingen. Das Endergebnis sah dann mit 21:19 und 21:16 knapper aus, als es der Spielverlauf war. Im Halbfinale scheiterten Jil Heinz-Schwitzgebel/Nadine Petry sowie Nadine Förderer/Selina Hammes (TV Homburg/PSV Saarbrücken) jeweils deutlich in zwei Sätzen.

Im Mixed standen sich dann wieder vier Vertreter/innen des 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim gegenüber. Nachdem Jonas Scheller schon bei der U19 dreifacher Saarlandmeister wurde, wollte er dies auch bei den Aktiven erreichen – im Einzel und Doppel hatte er die Titel ja schon unter Dach und Fach gebracht. Zumindest für mich überraschend wurde er mit Partnerin Ann-Kathrin Hippchen schon im Halbfinale ernsthaft gefordert. Christian Therre/Jana Karmann (BC Oberthal/TV Überherrn) brachten Scheller/Hippchen ein ums ander Mal in Schwierigkeiten und mussten sich am Ende knapp mit 16:21 und 22:24 geschlagen geben. Im Finale trafen Jonas und Ann-Kathrin dann auf Felix Kruchten/Nadine Petry die gänzlich ohne Schwierigkeiten soweit gekommen waren. In einem hart umkämpften Spiele hatten dann Felix und Nadine das bessere Ende für sich, gewannen mit 17:21 /21:15 und 21:14 und sicherten sich damit den Titel im Mixed. Neben Christian und Jana landeten Christophe Boutter/Maike Kohlmaier auf dem 3. Platz.

Zusammenfassend bleibt festzustellen, dass die Saarlandmeisterschaft doch sehr von der Jugend dominiert wurde – von insgesamt acht Saarlandmeisterinnen und Saarlandmeistern waren sieben 21 Jahre und jünger.

Abschließend möchte ich mich bei Sportwart Arno Schley und seinem Vertreter Christophe Boutter für die zügige Durchführung dieser Meisterschaft bedanken. Es wäre allerdings sehr wünschenswert, wenn sich in Zukunft wieder Vereine als Ausrichter finden würden, denn es ist nicht die originäre Aufgabe des Spielausschusses bei solchen Veranstaltungen als Ausrichter aufzutreten. Zudem ist aus meiner Sicht die Halle der Sportschule kein optimaler Ausrichtungsort – weder von der Optik her, noch für eventuelle Zuschauer.

Jürgen Kalleder

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