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Mission Auftsieg vertagt - TuS Wiebelskirchen II wird vierter in der RegionalligaImage

Nach den Neuverpflichtungen von Alex Gebel und Marc Schenkelberger in der letzten Saison hatte man sich im Lager des TuS Wiebelskirchen berechtigte Hoffnungen auf den Aufstieg in die zweite Bundesliga gemacht. Doch leider musste das Regionalligateam um Mannschaftsführer Oliver Rettke bereits recht früh erkennen, dass diese Hoffnungen in dieser Saison wohl nicht erfüllt werden würden. Nach gelungenem Saisonauftakt gegen Hütchenhausen (5:3), Maintal (6:2) und Hanau (8:0) kam dann das „schwarze Wochenende“ gegen die vermeintlichen Favoriten aus Wehen und Jena, gegen die der TuS keinen einzigen Punkt einheimsen konnte. Durch das Fehlen von Eva Schneider und Aline Decker musste Wiebelskirchen auch bei seinem ersten Auswärtswochenende ersatzgeschwächt antreten und sogar beim Abstiegskandidaten Unkel - Linz Federn lassen. Somit war bereits die Hinrunde nicht so verlaufen, wie man es sich vorgestellt hatte. Von nun an hieß es: „Weiterkämpfen und auf Fehler der Konkurrenz hoffen“. Doch auf Fehler der Konkurrenz wartete man vergeblich. Wehen und Jena gingen auch in der Rückrunde ihren Weg an der Spitze, gefolgt von Hütchenhausen, während die Saarländer sich fortwährend auf dem vierten Tabellenplatz tummelten. Hier verweilte der TuS auch bis zum Ende der Saison, während die junge Mannschaft aus Jena sich den Klassensieg erkämpfte und nun aufsteigen darf. Oliver Rettke zieht Bilanz: „Natürlich hätte die Saison auch besser verlaufen können – hinterher ist man immer schlauer, doch Wehen und Jena waren für uns einfach nicht zu bezwingen. Wir werden in der kommenden Runde jedoch wieder alle Kräfte mobilisieren und versuchen ganz vorne mitzumischen, vielleicht auch mit einigen Neuzugängen.“

 Ein Artikel von Marc Schenkelberger

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