Alles oder nichts heißt es an diesem Wochenende in der Badminton-Bundesliga für den 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim.
Der Titelverteidiger trifft im Halbfinale der Playoffs auf die SG EBT Berlin. Zunächst tritt der BCB am Samstag in der Hauptstadt an. Am Sonntag fällt in der Joachim-Deckarm-Halle in Saarbrücken die Entscheidung, wer am 24./25. April im Finale um den Titel spielt. Beide Partien beginnen um 14 Uhr. Das zweite Halbfinale tragen der 1. BC Beuel und Union Lüdinghausen aus.
Bischmisheim gegen Berlin – das ist eine Begegnung, die nicht nur spielerisches Top-Niveau, sondern auch Emotionen pur verspricht. In den vergangenen Jahren haben sich die beiden Mannschaften zahlreiche spannende und enge Duelle geliefert. Unvergessen ist das Finale der vergangenen Saison, als Berlin nach einer 3:5-Heimspiel-Niederlage in fremder Halle aufdrehte und mit 4:0 in Führung ging. Mit einer außergewöhnlichen Mannschaftsleistung und einer unermüdlichen Huaiwen Xu in ihrem letzten Bundesliga-Spiel vor dem Karriereende konnte der BCB das Blatt noch wenden. Viele Akteure des Vorjahres sind auch in diesem Jahr dabei, gleichwohl so mancher diesmal auf der anderen Seite steht: Arvind Bhat, bis 2009 noch in den Reihen des BCB, schlägt jetzt für Berlin auf. Dafür wechselten Dieter Domke und Johannes Schöttler zu den Saarländern.
Für Berlin ist Bischmisheim in den Playoffs so etwas wie ein Fluch. Noch nie konnten die Hauptstädter in den K.o.-Spielen gegen den BCB gewinnen. Deshalb haben sie die Favoritenrolle vor der Begegnung an diesem Wochenende vorsichtshalber dem Titelverteidiger zugeschoben. BCB-Teammanager Thomas Tesche dagegen schätzt die Chancen wie auch in den vergangenen Jahren ausgeglichen ein. „Wenn man sich die zu erwartenden Spielpaarungen ansieht, ist Berlin auf dem Zettel im Damenbereich und in den ersten beiden Herreneinzeln favorisiert, wir dagegen in den Herrendoppeln, im Mixed und im dritten Herreneinzel. Aber in keiner Disziplin ist der Unterschied so deutlich, dass man sich sicher fühlen könnte. Gerade in den Playoffs braucht es nur ganz wenig, um ein Spiel zum Kippen zu bringen“, sagt Tesche. Er weiß, dass Form und Teamgeist zu hundert Prozent stimmen müssen und hofft, bei seiner Mannschaft die „richtige Mischung aus Anspannung, Aggressivität und Gelassenheit“ auslösen zu können. „Bei aller Verbissenheit ist es einfach auch wichtig, dass sie nie den Spaß verlieren. Wir haben uns mit Berlin immer großartige Kämpfe geliefert. Das wird auch diesmal so sein.“
Ein besonderes Augenmerk dürfte den Begegnungen von Olga Konon und Deutschlands Top-Spielerin Juliane Schenk gelten. Die Weltranglistenelfte Schenk, die sich in den vergangenen Jahren stets an BCB-Ikone Huaiwen Xu die Zähne ausbiss, musste sich in dieser Saison schon zweimal deren junger Nachfolgerin geschlagen geben. Allerdings hatte sie beide Male keine optimale Vorbereitung: Einmal war sie kurz vorher verletzt, einmal blieb ihr Zug bei der Anreise nach Saarbrücken liegen, sodass sie mit dem Taxi weiterfahren musste. Jetzt allerdings ist Schenk in Top-Form, stand zuletzt bei den German Open im Finale und erreichte beim Super-Series-Turnier in Basel das Viertelfinale. Man darf also gespannt sein.
Zunächst möchte der BCB, der auf die an der Plantarsehne verletzte Carola Bott verzichten muss, jedoch an beiden Tagen mit den Herrendoppeln gut in die Partie starten. „Da haben wir einen leichten Vorteil. Es wäre auch psychologisch sehr wichtig für uns, ihn zu nutzen“, sagt Teammanager Tesche. Ziel sei es, in Berlin eine Niederlage zu vermeiden, „dann haben wir in eigener Halle alle Chancen“.
Bischmisheim gegen Berlin – das ist eine Begegnung, die nicht nur spielerisches Top-Niveau, sondern auch Emotionen pur verspricht. In den vergangenen Jahren haben sich die beiden Mannschaften zahlreiche spannende und enge Duelle geliefert. Unvergessen ist das Finale der vergangenen Saison, als Berlin nach einer 3:5-Heimspiel-Niederlage in fremder Halle aufdrehte und mit 4:0 in Führung ging. Mit einer außergewöhnlichen Mannschaftsleistung und einer unermüdlichen Huaiwen Xu in ihrem letzten Bundesliga-Spiel vor dem Karriereende konnte der BCB das Blatt noch wenden. Viele Akteure des Vorjahres sind auch in diesem Jahr dabei, gleichwohl so mancher diesmal auf der anderen Seite steht: Arvind Bhat, bis 2009 noch in den Reihen des BCB, schlägt jetzt für Berlin auf. Dafür wechselten Dieter Domke und Johannes Schöttler zu den Saarländern.
Für Berlin ist Bischmisheim in den Playoffs so etwas wie ein Fluch. Noch nie konnten die Hauptstädter in den K.o.-Spielen gegen den BCB gewinnen. Deshalb haben sie die Favoritenrolle vor der Begegnung an diesem Wochenende vorsichtshalber dem Titelverteidiger zugeschoben. BCB-Teammanager Thomas Tesche dagegen schätzt die Chancen wie auch in den vergangenen Jahren ausgeglichen ein. „Wenn man sich die zu erwartenden Spielpaarungen ansieht, ist Berlin auf dem Zettel im Damenbereich und in den ersten beiden Herreneinzeln favorisiert, wir dagegen in den Herrendoppeln, im Mixed und im dritten Herreneinzel. Aber in keiner Disziplin ist der Unterschied so deutlich, dass man sich sicher fühlen könnte. Gerade in den Playoffs braucht es nur ganz wenig, um ein Spiel zum Kippen zu bringen“, sagt Tesche. Er weiß, dass Form und Teamgeist zu hundert Prozent stimmen müssen und hofft, bei seiner Mannschaft die „richtige Mischung aus Anspannung, Aggressivität und Gelassenheit“ auslösen zu können. „Bei aller Verbissenheit ist es einfach auch wichtig, dass sie nie den Spaß verlieren. Wir haben uns mit Berlin immer großartige Kämpfe geliefert. Das wird auch diesmal so sein.“
Ein besonderes Augenmerk dürfte den Begegnungen von Olga Konon und Deutschlands Top-Spielerin Juliane Schenk gelten. Die Weltranglistenelfte Schenk, die sich in den vergangenen Jahren stets an BCB-Ikone Huaiwen Xu die Zähne ausbiss, musste sich in dieser Saison schon zweimal deren junger Nachfolgerin geschlagen geben. Allerdings hatte sie beide Male keine optimale Vorbereitung: Einmal war sie kurz vorher verletzt, einmal blieb ihr Zug bei der Anreise nach Saarbrücken liegen, sodass sie mit dem Taxi weiterfahren musste. Jetzt allerdings ist Schenk in Top-Form, stand zuletzt bei den German Open im Finale und erreichte beim Super-Series-Turnier in Basel das Viertelfinale. Man darf also gespannt sein.
Zunächst möchte der BCB, der auf die an der Plantarsehne verletzte Carola Bott verzichten muss, jedoch an beiden Tagen mit den Herrendoppeln gut in die Partie starten. „Da haben wir einen leichten Vorteil. Es wäre auch psychologisch sehr wichtig für uns, ihn zu nutzen“, sagt Teammanager Tesche. Ziel sei es, in Berlin eine Niederlage zu vermeiden, „dann haben wir in eigener Halle alle Chancen“.
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