Saarländer schwächeln bei der Schweiz-Premiere
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 30. Oktober 2011 um 13:41 Uhr
Am vergangenen Wochenende fand zum ersten Mal die Swiss International statt. Vom 20. bis 23. Oktober 2011 gingen Athleten aus über 15 Ländern in der Schweizer Hauptstadt Bern an den Start. Und mit Lukas Schmidt, Marcel Reuter und Dieter Domke kamen gleich drei Vertreter des Saarländischen Badmintonverbands in die Alpenstaat. Doch die Bilanz ist ernüchternd – Achtelfinale war das Maximum der drei Einzelspezialisten.
Der Donnerstag begann mit einer Vielzahl von schweizer und deutschen Spielern in der Damen- und Herreneinzelqualifikation und neben die Jugendabteilung Mona Reich, Kim Buss und Fabienne Deprez konnte sich auch Claudia Vogelgsang in die Hauptrunde spielen. Bei den Herren gingen Nikolaj Persson und Hannes Käsbauer am Freitag an den Start.
Schon bei den Mixed am Freitagmorgen blieben nur Peter Käsbauer und Johanna Goliszewski für den Einzug ins Achtelfinale übrig.
Die SBV-Athleten vom 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim erwischten keinen guten Start: Marcel Reuter, an Position sieben gesetzt, tat sich schwer gegen das dänische Jugendtalent Rasmus Fladberg und schien auch nicht hundertprozentig fit zu sein. Er musste mit 14:21, 21:12 und 14:21 schon in Runde eins das Turnier beenden.
Und auch Dieter Domke und Lukas Schmidt hatten keine leichten Aufgaben zu bewältigen: Domke musste gegen Gabriel Ulldahl (Schweden) beim 21:17, 13:21 und 21:12 in den dritten Satz und Lukas Schmidt erging es gegen Petr Koukal (Tschechien) mit 21:13, 9:21 und 21:19 nicht anders. Doch beide erkämpften sich den Einzug ins Achtelfinale.
Dort war allerdings Endstation für die bischmisheimer Spieler: Dieter Domke musste sich dem späteren Herreneinzelsieger Andre Kurniawan Tedjono aus Indonesien knapp mit 21:15, 13:21 und 19:21 geschlagen geben, während Lukas Schmidtt nur 40 Minuten später gegen den Dänen Rune Ulsing mit 21:16 und 21:15 den Kürzeren zog, der dann später ebenfalls an Tedjono scheiterte.
Eines der spannesten Matches spielte das Mixed Peter Käsbauer und Johanna Goliszewski, die gegen die späteren Zweitplatzierten Sergey Lunev und Evgenia Dimova (Russland) im ersten Satz mit 29:30 das knappste Resultat des Turniers erreichten. Im weiteren Verlauf gewann man zwar Satz Nummer zwei mit 21:14, unterlag am Ende dann aber doch 14:21 im Entscheidungssatz.
Carola Bott, ehemals für den 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim tätig, hat ihren Kampfgeist und Siegeswillen in der Schweiz zum großen Erfolg geführt. Nach einem knappen 21:17, 21:23 und 21:16 gegen die Schweizerin Nicole Schaller spielte sich Bott bis ins Finale vor und unterlag dort nur dem indischen Jugendstar P. V. Sindhu, die mit ihren 16 Jahren die Deutsche mit zweimal 21:11 in die Schranken wies.
Neben Carola Bott schafften es nur die Deutschen Fabian Holzer und Hannes Käsbauer im Herrendoppel noch ins Halbfinale.
Die Siegernationen kamen allesamt aus östlicher Richtung: Russland, Polen, Indien und Indonesien stellten die Spitzenreiter.
| < Zurück | Weiter > |
|---|




